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                                    ich«</title><title level="a">Einleitende Worte, Mai 1933</title><title type="alternative" when-iso="1933-05-01"/><author ref="#12435">Pollaczek, Clara Katharina</author><editor><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name></editor><funder><name>FWF - Der Wissenschaftsfonds</name><address><street>Sensengasse 1</street><postCode>1090 Wien</postCode><placeName><country>A</country><settlement>Wien</settlement></placeName></address></funder></titleStmt><editionStmt><edition>CKP</edition><respStmt><resp>Transkription</resp><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name><name>Mangel, Michael</name></respStmt></editionStmt><publicationStmt><publisher>Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural
                                    Heritage</publisher><pubPlace>Vienna</pubPlace><date when="2023">2023</date><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de"><p>Sie dürfen: Teilen — das Material in jedwedem Format oder
                                            Medium vervielfältigen und weiterverbreiten Bearbeiten —
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                                            dürfen in jeder angemessenen Art und Weise gemacht
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                                            besonders. Keine weiteren Einschränkungen — Sie dürfen
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                                            einsetzen, die anderen rechtlich irgendetwas untersagen,
                                            was die Lizenz erlaubt.</p><p>Hinweise:</p><p>Sie müssen sich nicht an diese Lizenz halten hinsichtlich
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                                            beschränken.</p></licence></availability><idno type="handle"/></publicationStmt><seriesStmt><p>Machine-Readable Transcriptions of the Correspondences of Arthur
                                    Schnitzler</p></seriesStmt><sourceDesc><listWit><witness n="1"><msDesc><msIdentifier><country>A</country><settlement>Wien</settlement><repository>Wienbibliothek</repository><idno>H.I.N. 155550</idno></msIdentifier></msDesc></witness></listWit></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><langUsage><language ident="de-AT">German</language></langUsage></profileDesc><revisionDesc status="proposed"><change who="LU" when="2022-12-25">Angelegt</change></revisionDesc></teiHeader><facsimile><graphic url="ckp001"/></facsimile><text><body><div type="writingSession" n="1"><p>
      <lb n="01" type="paragraph-begin"/><hi rend="underline" n="">Einleitende Worte.</hi>
      <lb n="02" type="paragraph-begin"/>Was ich hier unter dem Titel »Arthur Schnitzler und ich«
      <lb n="03"/>zusammengefasst habe und zur Veröffentlichung nach meinem Tod bereit
      <lb n="04"/>lege, umfasst nicht nur die Briefe, die wir während unserer fast neun¬
      <lb n="05"/>jährigen Beziehung miteinander tauschten, sondern auch meine – in die
      <lb n="06"/>Zeit vom 7. Februar 1923 bis zum 22. Oktober 1931 eingefügten Tagebuch¬
      <lb n="07"/>aufzeichnungen, die ich leider anfangs etwas schütter, meist nur auf
      <lb n="08"/>unseren gemeinsamen Reisen eintrug und die erst später zu einer täglichen
      <lb n="09"/>Gewohnheit wurden.
      <lb n="10" type="paragraph-begin"/>Da ich bei diesen sehr knappen Aufzeichnungen nie an eine spä­¬
      <lb n="11"/>tere Veröffentlichung gedacht habe, fand ich es nötig bei meinem Diktat
      <lb n="12"/>in den Wintern 1932 und 1933, wenn auch nur in sehr vereinzelten Fällen
      <lb n="13"/>kleine stilistische Aenderungen vorzunehmen, wie sie für einen Abdruck
      <lb n="14"/>geboten sind; Hie und da ein Wort, das missverstanden werden könnte
      <lb n="15"/>durch ein klareres zu ersetzen und vielleicht das eine oder das an-
      <lb n="16"/>dere, das Ueberlebende allzu sehr verletzen könnte, zu mildern, aber im¬
      <lb n="17"/>mer nur ohne dadurch Tatsachen zu verschleiern oder zu entstellen oder
      <lb n="18"/>gar zu beschönigen. An der einen oder an der anderen Stelle habe ich
      <lb n="19"/>auch manches aus meiner Erinnerung hinzugefügt, da ich besonders in
      <lb n="20"/>der allerletzten Zeit aus innerer Gehetztheit und Verstörung manches
      <lb n="21"/>Bedeutsame weggelassen hatte.
      <lb n="22" type="paragraph-begin"/>Wer mich kennt, weiss, was mir <hi rend="underline" n="">Wahrheit</hi> bedeutet und dass ich
      <lb n="23"/>mit diesem Vermächtnis der Nachwelt nicht nur die Entwicklungsge¬
      <lb n="24"/>schichte einer Liebe mit allen ihren Beglückungen und Schmerzen hin¬
      <lb n="25"/>terlassen will, sondern das lebenswirkliche Bildnis eines
      <lb n="26"/>grossen Mannes im Schatten des Todes.
      <lb n="27" type="paragraph-begin"/>Er selbst sagte, als wir in einer jener ersten Tage, da wir</p></div></body></text></TEI>