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                                    ich«</title><title level="a">Arthur Schnitzler an Clara Katharina Pollaczek, 9. Februar 1926</title><title type="alternative" when-iso="1926-02-09"/><author ref="#12435">Pollaczek, Clara Katharina</author><editor><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name></editor><funder><name>FWF - Der Wissenschaftsfonds</name><address><street>Sensengasse 1</street><postCode>1090 Wien</postCode><placeName><country>A</country><settlement>Wien</settlement></placeName></address></funder></titleStmt><editionStmt><edition>CKP</edition><respStmt><resp>Transkription</resp><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name><name>Mangel, Michael</name></respStmt></editionStmt><publicationStmt><publisher>Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural
                                    Heritage</publisher><pubPlace>Vienna</pubPlace><date when="2023">2023</date><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de"><p>Sie dürfen: Teilen — das Material in jedwedem Format oder
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                                    Schnitzler</p></seriesStmt><sourceDesc><listWit><witness n="1"><msDesc><msIdentifier><country>A</country><settlement>Wien</settlement><repository>Wienbibliothek</repository><idno>H.I.N. 155550</idno></msIdentifier></msDesc></witness></listWit></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><langUsage><language ident="de-AT">German</language></langUsage></profileDesc><revisionDesc status="proposed"><change who="LU" when="2022-12-25">Angelegt</change></revisionDesc></teiHeader><facsimile><graphic url="ckp295"/></facsimile><text><body><div type="writingSession" n="1"><p>
      <lb n="01" type="paragraph-begin"/>Berlin, <date>9.2.1926</date>.
      <lb n="02" type="paragraph-begin"/>Liebste, gestern erhielt ich Deinen ersten Brief (nachdem ich meinen
      <lb n="03"/>Vorlesungsbericht abgesandt), heute Deinen zweiten mit Deinem Bericht
      <lb n="04"/>vom Fest bei Tedy B. Wir können uns also gegenseitig zu unseren Er¬
      <lb n="05"/>folgen gratulieren und ich hoffe, dass Du Dich bei dieser Gelegenheit
      <lb n="06"/>besser amüsiert hast als ich. Ich lege (Deinem lieben Wunsch gemäss)
      <lb n="07"/>die Referate über den Abend bei. Nun vom gestrigen Tag, der mit einem
      <lb n="08"/>halben Dutzend telefonischer Gespräche begann. Dann bei S. Fischer
      <lb n="09"/>(Bureau), – woselbst äusser mir, der Schwiegersohn in spe, Dr. Maril,
      <lb n="10"/>Eiper, (und Trebitsch, der in Deutschland umherzieht, für Shaw und
      <lb n="11"/>seine Uebersetzungen in Vorträgen Propaganda zu machen.) Geschäftli¬
      <lb n="12"/>ches aller Art. Hans Meid soll von der Traumnovelle sehr entzückt
      <lb n="13"/>sein, macht eine Titelvignette, vielleicht später Illustrationen dazu.
      <lb n="14"/>(Du erinnerst Dich vielleicht, dass die »Dame« mir versprochen hat¬
      <lb n="15"/>te, die Novelle von ihm illustrieren zu lassen – es stellt sich nun
      <lb n="16"/>heraus, dass man sie ihm nicht einmal zu lesen gegeben hat!<supplied>)</supplied> Man
      <lb n="17"/>wünscht durchaus einen andern Titel. Frau Hedwig Fischer schlägt
      <lb n="18"/>vor »Traumnacht« – was vielleicht nicht übel wäre. – Vom Fischer
      <lb n="19"/>aus zu Heini, der total heiser und den Max für heute absagen musste.
      <lb n="20"/>Lili bei ihm, sowie Lucy M. Mit Lili in die Constanzerstrasse, mit
      <lb n="21"/>ihr und Olga gegessen. Geheimrat Kantorovicz, von dem sie die (mäs¬
      <lb n="22"/>sig hübschen) Zimmer gemietet. – Hotel, Herr Adolf Lantz, alter
      <lb n="23"/>Bekannter, Filmangelegenheiten. Wieder zu Heini.-
      <lb n="24" type="paragraph-begin"/>Beim Austernmeyer Nachtmahl mit S. Fischer und Famille (nebst Bräu¬
      <lb n="25"/>tigam der ein grosser Schweiger ist<supplied>)</supplied>; eine Frau Hofer, mit Bruder Hr.
      <lb n="26"/>Dernburg. Man kam vom Vortrag Trebitsch, der gleichfalls mit Elisabeth
      <lb n="27"/>Bergner erschien (sie sah 15jährig aus). Neuerliche Bitte der Frau F.
      <lb n="28"/>ich möchte dem Diner am Sonntag beiwohnen – 120 Personen! Neuerliches
      <lb n="29"/>Nein, nicht nur wegen Dresden, das wahrscheinlich wird. Ich könnte
      <lb n="30"/>dort Herodes und Maria<supplied>n</supplied>ne am Sonntag sehen). Herr Rudolf Grossmann</p></div></body></text></TEI>