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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 6. April 1880, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1880-04-06.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-DD3A-C.

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Dienstag, 6. 4. 1880

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Dienstag, 6. April 1880

6/4 Dinstag. Sonntag war Fany, wie ich von Weichsel erfuhr, mit dem Herrn L. im Wiednertheater.― Ich bin davon überzeugt, daß (in vielleicht gar nicht entfernter Zeit) das Wort gesprochen wird. Seltsam! Und Fanny hat ja diesem Menschen ganz aufrichtig gesagt, daß sie mich liebe; und er weiß von unsern Rendezvous, Küssen.―

Abd.― Beginne wieder Schulden zu machen. Habe mir heute den Plan zu den alten Schülern zurechtgelegt.― Muß immer ― o ewige Vorsicht ― alles beiseite legen, auf daß mich meine Augen nicht brennen. O ewige Vorsicht!!! Das Wort gefällt mir. Glaub ein andrer an eine regierende Vernunft. „Es gibt nur drei Dinge: den Zufall über uns, den Reiz außer uns, die Gehirnzelle in uns.“