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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 4. Juni 1880, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1880-06-04.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-DD6C-4.

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Freitag, 4. 6. 1880

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Freitag, 4. Juni 1880

4/6 Freitag Mg.― Riedel mit Frau waren hier. Schon ein wenig kleinstädtisch angehaucht. Etwas pariserisch angehaucht fand ich Mathilde J. verh. Rosenberg, bei welcher Gelegenheit ich ihre ganz nette Schwester Julie küsste ― mit Erwidrung.― Meine Tante und Großcousine (in einer Person) ebenfalls ― doch hat sie sich zu ihrem Nachtheil verändert.

Abends.― Einen Mediciner von viel Geist und Kenntnissen, namens Heinrich Kahane lernt’ ich kennen. Allerdings nicht in der Vorlesung, sondern im Volksg. ― Ich schrieb soeben (10 Uhr) an das Himmelswesen, an den süßesten aller Zellencomplexe.