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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 31. August 1886, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1886-08-31.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-DF4E-4.

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Dienstag, 31. 8. 1886

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Dienstag, 31. August 1886

31/8 Dinstag Nachts. Ich kann nicht schlafen ― Seit Sonntag Abend spielen wir von 5 an angeblich Sch.― Da sitzen wir mitsammen vor dem Thor. Der G. stört natürlich jeden Moment… Wir sehen uns an; wenn mein Blick sie trifft, überfliegt sie ein glühendes Rot ― ein Zittern geht durch ihren ganzen Körper, und heute bei einigen Zügen konnten unsre Hände sich wie zufällig berühren;― da ging es wie elektrische Funken durch den ganzen Leib… Wenn Sie wüßten, wie ich sie liebe… flüstert sie mit bebender Stimme … Und dann: Ein Moment neben Ihnen wiegt mir alle Schmerzen auf, die ich Ihretwegen zu leiden habe.―

Sagen Sie mir noch einmal, daß Sie mich lieben ― flüsterte sie … und beseligt sah sie mich an, wie ich ihr erwiderte … Oh ich möcht Ihnen zu Füßen sinken und weinen … weinen ―