Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 17. September 1886, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1886-09-17.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-DF52-E.
17/9 Freitag Mg.― Ich war Sonntag wieder draußen. Dora empfing mich schon mit der Kunde, sie sei krank. Ich bekam sie nicht zu Gesichte. Sie weinte in ihrem Zimmer. Ich schrieb ihr beim Abschied einen wahnsinnigen Zettel.― Auch war R. P. draußen.― Meine Stimmung war furchtbar.― Wir schreiben uns… officielle Briefe.
… Aber auch einmal etwas andres.―
… Noch über die Zeit in Ischl. Sie war entsetzlich für mich. Einmal war ich in Gmunden, da war ich ein paar Stunden mit der Familie H. zusammen; und Annys Gesellschaft regte mich wie gewöhnlich an.―
Vor ein paar Tagen „gewann“ ich ― Lolotte. Sie ist mir eigentlich zuwider.―
― „Was für Rechte hat denn eine Freundin?!“ klagte O. manchmal.
Oktober