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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 18. April 1891, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1891-04-18.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-E3D5-4.

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Samstag, 18. 4. 1891

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Samstag, 18. April 1891

18. 4. Abd. Mz. von Postawka abgeholt wie gestern. Eine wunderbare halbe Stunde der Spaziergang durch die Vorstadtgassen nach Hause. Da wird die Ewigkeit begreiflich. Alle Süßigkeit, alles Vertrauen, alle Keuschheit zog in uns ein: Heute noch, wie vor bald 2 Jahren. Hast du mich lieb? Und ein Kuss noch dieselbe Seligkeit als wär es der erste. Es steckt in unsrer Liebe doch was tiefres.― Wie sie sagte: Bei Post. werd, ich immer so traurig, wenn ich die Mädeln seh.― Ich denke, wenn du mich so gefunden hättest.―

Hübsche Bemerkung neulich von ihr, als ich sagte, wenn wir verheiratet wären, müßten wir getrennte Appartements haben.― Sie: ― Ja, nur ein gemeinschaftliches Schlafzimmer.

Heute Ibsenbankett. Stimmungslos.― Diese Journalisten!