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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 21. Juni 1891, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1891-06-21.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-E412-F.

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Sonntag, 21. 6. 1891

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Sonntag, 21. Juni 1891

21. 6. Sonntag. Z. H. Skandal. Ich war sehr heftig. Immer hält man mir vor, daß ich nichts verdiene, behandelt mich als Verschwender, macht versteckte Anspielungen, als trieb ich weiß Gott was, schneidet jede Discussion mit Ausrufen wie „Narr“ etc. ab. Ich: Man hat mich anders zu behandeln, vernünftig mit mir zu discutiren.― Dann saß mein Vater plötzlich da wie der Schwergekränkte, mit sentimentalem verzweifelndem Ausdruck.― Ich hätte ein Recht auf mehr Verständnis.―

Vorm. Loris und Salten bei mir (letztrer hatte bei mir geschlafen). Wir „sprühten“. Loris ist einfach stupend! ―

In der Mod. Rsch. waren bisher 4 kleine Kritiken von mir:

über „Medeabild“ von Heitmüller,

Prof. Sylvan von Holmblad

Hieroglyphen des Lebens von Alfr. Friedmann

Friedensengel von Singer.