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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 17. Juli 1891, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1891-07-17.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-E428-7.

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Chronik

Freitag, 17. 7. 1891

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Wiener Schnitzler
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Freitag, 17. Juli 1891

17. 7. In Brunn mit Mz. Nach Mödling spaziert. Auf dem Weg erzählt ich den Inhalt von Mod. Faust (Eifersucht auf die Vergangenheit).― Mein Stück. Mz. ängstigt sich; ich soll es nicht aufführen lassen ― anderseits schmerzt es sie mir den Erfolg zu verderben.

― Sie, ganz aufrichtig gesteht mir zu, sie würde abrathen, ein Mädchen zu heiraten mit ihrer Geschichte und doch fühlt sie sich brav wie keine andre. Sie „verstehts selbst nicht“.― Es schmerzt sie, wenn sie an T. vorbeigeht, er weiß ― es war F.s Gel., jetzt ist sie S.s. Sie könne ihm nicht sagen: den werd ich ewig lieben.― Sie wirft mir vor, daß ich mich zu sehr um die Welt kümmre. „Wenn ich so gedrückt bin, da frag ich mich: Gehör ich denn überhaupt unter die Menschen?“ Dann wieder Auflehnen: daß sie besser ist als alle andern.―