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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 9. November 1891, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1891-11-09.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-E49B-5.

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Chronik

Montag, 9. 11. 1891

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Wiener Schnitzler
Traumtagebuch

Traum vom 9. November 1891

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Montag, 9. November 1891

9/XI Bei Mz. ― Ihr Traum: Sie wird gesund und kommt zu mir: Ich: Ich liebe eine andre: ― Sie ohnmächtig ― „Gib mir Gift.“ ― Hier.― Dann komm ich zu ihr und sage ihr: „Du sollst in meinen Armen sterben.“ Sie schläft in meinen Armen ein, wacht auf und hat alles vergessen. Im Kasten hängen lauter weiße Kleider. Sie geht in den Stadtpark, hat Rosen in der Hand. Setzt sich auf eine Bank. Schlecht aussehender Mensch neben sie. Gespräch. Sie verlieben sich. In einen andern Garten.― Der Mann: Erinnern Sie sich nicht, daß Sie mich schon einmal geliebt haben?― Sie erinnert sich absolut nicht.― „Ich bin A. S.“ ― Sie weiss aber von jenem vergangnen A. S. gar nichts mehr. Sie wird nun mit dem sehr glücklich; er (ich) quält sie aber immer, daß sie sich nicht erinnre, ihn früher geliebt zu haben.―