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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 13. Juli 1892, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1892-07-13.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-E592-D.

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Chronik

Mittwoch, 13. 7. 1892

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Traumtagebuch

Traum vom 13. Juli 1892

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Mittwoch, 13. Juli 1892

13. 7. ― Heute früh starb mein Großvater.― Dr. Ph. Markbreiter.―

Traum Mz.’s: Mama läuft ihr auf der Straße nach. Geben Sie mir meinen Sohn wieder.― Sie: Ich halt ihn ja nicht.― Sie haben noch keine Probe abgelegt, ob Sie ihn verdienen ― Sie müssen kochen!― Ich kann ja.― Nein, ich will morgen die Köchin hinauswerfen, Sie werden kochen.― Am nächsten Tag kommt Mz.; Papa und Mama legen ihr die Proben vor. Unbekannte Speisen.― Ich in der Küche, rühre in einem Reindl, als wollte ich ihr die Sache erleichtern. Sie ist verzweifelt. Ich: Ich habe eine Novelle geschrieben, die wird dazu passen.― Ich hole sie, sie wird ins kochende Wasser geworfen, brodelt; eine goldene Sauce mit Hendl erscheint.― Wir bringen sie hinein zum gedeckten Tisch, bleiben erwartend stehn. Mama: Sie haben die Probe bestanden.― Papa: Das gilt nichts.― Ich: Siehst du, das ist mein Papa! ―

― Vm. Mz., Nm. bei mir.