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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 16. Oktober 1892, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1892-10-16.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-E5EF-6.

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Chronik

Sonntag, 16. 10. 1892

Aufenthaltsorte
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Traumtagebuch

Traum vom 16. Oktober 1892

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Sonntag, 16. Oktober 1892

16. S. Undeutliche Träume der ersten Nacht: ― Mein Vater sagt, ich hätte kein Talent; ich berufe mich auf Loris.― Undeutliche Landschaften. Gegenden von Vöslau und Baden.― Coupé. Else.― Alles verschwimmt.

Erster Besuch: Camillo Engel.― Erster Brief: Schupp und zwei von Mz. Wie mir ihr Bild verschwindet.― Meine Sehnsucht bekommt was ängstliches, unsichres; ihre Ferne ist unheimlich.― Nm. Loris, B.-H., im Union Salten etc.― Loris erzählt Bahrs Bemerkung: wenn wir in schweren Nöthen nach was greifen, ist’s Shakespeare oder Homer, nicht unsre Werke; wir sind dem Leben ferner. (Unwahr.) ―

Abs. Z. 3.― In der Lpst.― Ich mußte weinen, wie ich dalag und an Mz. dachte und meine Sehnsucht wurde unerträglich ―

Im Pfob: Schik, Beer-Hofmann, Vanjung.