Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 16. Oktober 1892, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1892-10-16.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-E5EF-6.
16. S. Undeutliche Träume der ersten Nacht: ― Mein Vater sagt, ich hätte kein Talent; ich berufe mich auf Loris.― Undeutliche Landschaften. Gegenden von Vöslau und Baden.― Coupé. Else.― Alles verschwimmt.
Erster Besuch: Camillo Engel.― Erster Brief: Schupp und zwei von Mz. Wie mir ihr Bild verschwindet.― Meine Sehnsucht bekommt was ängstliches, unsichres; ihre Ferne ist unheimlich.― Nm. Loris, B.-H., im Union Salten etc.― Loris erzählt Bahrs Bemerkung: wenn wir in schweren Nöthen nach was greifen, ist’s Shakespeare oder Homer, nicht unsre Werke; wir sind dem Leben ferner. (Unwahr.) ―
Abs. Z. 3.― In der Lpst.― Ich mußte weinen, wie ich dalag und an Mz. dachte und meine Sehnsucht wurde unerträglich ―
Im Pfob: Schik, Beer-Hofmann, Vanjung.