Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 18. August 1893, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1893-08-18.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-E720-C.
18/8 Bei Eirich. Machte ihm den Antrag (von G. Schwarzkopf insp.) daß ich M. 10% auch für Deutschland in dem Fall gebe, wenn Wien Première.― Sofort Telephon ― Müller: ich solle ihm das Stück schicken! Hatte es noch nicht gelesen! Vorher war E. eben bei M. gewesen; er hatte ein „Schnoferl“ gemacht, weil ich die 10% Dtschl. weigerte.― Ich. „Vielleicht wird nun das Märchen den Kunstprincipien M.s nicht entsprechen?“ ― Ei.: Ah was, Kunst, lächerlich, die 10% sind die Hauptsache.
Mz. Vorm. bei mir, bald weg, da Schwarzk. kam. Sie weinte und wartete ½ Std. an der Ecke.― Nm. Gusti in der Ordination, aus St. Moritz zurück.― Das alte Gespräch über Mz. Seit 4 Monaten hab ich nun 100 Mal dasselbe mit und über Mz., an Mz., gesprochen, geschrieben.