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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 10. September 1893, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1893-09-10.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-E737-3.

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Chronik

Sonntag, 10. 9. 1893

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Wiener Schnitzler
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Sonntag, 10. September 1893

10/9 S. Jause bei Olga.― Dr. Mathias, Alfred P.Hermine Sonnenthal, Frau Schey; Frau Schweinburg.― Während Math. Klavier spielte, Ineinandertauchen der Augen wie einst; und ich hatte die Empfindung, dass ich sie wieder lieben würde, wenn wir länger beisammen wären.― „Ob ich was erlebt hätte?―“ „Es ist nicht herauszureißen!“ Ich sagte ihr, daß ich sie vergessen hatte, dass aber jetzt u. s. w.― „Sie haben mich also noch ein bischen lieb?“ „Wie ich Sie gestern vom Fenster aus gesehn, ich hätte mich hauen können ―“ Der Gemahl wieder eifersüchtig, wie sie mir sagt.― Ein Moment war mir wirklich, als wären diese ganzen Jahre mit Mz. nicht gewesen.― Jetzt aber, Abends, ist mir wieder sehr weh, wie ich an dieses Mädel denke.―

Abends im Klavierzimmer Mathias, Löti, Pick.