Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 30. November 1893, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1893-11-30.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-E788-7.
30/11 Probe.― Die S. mit den Blumen, die ich ihr geschickt.- Schlecht aufgelegt im 2. Akt. „Sie machen dem Fräulein B. den Hof, während ich spiele ―!“ Nach der Probe: „Ich habe Ihnen gestern einen Zettel in die Tasche gesteckt ―“ Berührte mich unangenehm.― Nhil und sie ein Stück mit mir.
― Decoration. Sdr. „Hat es bei Frl. Gl. so ausgesehn ―?“
Nüchternes Gefühl den ganzen Tag. Keine Erregung.― Empfindung, wie gleichgiltig in höherm Sinn die ganze Geschichte ist.―
Von Mz. kam ein wunderschöner Brief; hatte grad von ihr geträumt.
― Den Abend verbracht ich mit Jenny.―
Wer mir das prophezeit hätte, als ich das Märchen schrieb.
Dezember