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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 30. Dezember 1893, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1893-12-30.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-E7A5-6.

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Chronik

Samstag, 30. 12. 1893

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Samstag, 30. Dezember 1893

30/12 Bei D. Vorm.― Dann Abends.― Dr. Elbogen sagte: ― „Es ist eine Unterhaltung euch zweien zuzuhören ― wie grob er mit dir ist.“

― Ihr toller Brief z. H.― Schrieb an Mz.: Kern: sie solle nicht kommen, da das Fünkchen Liebe (von dem sie schrieb) Verzweiflung und Zorn würde.― Im übrigen „Segen, Kameradschaft“. „Werde nie mehr so lieben, nie wieder so glücklich sein, würde aber jetzt unglücklich mit ihr.―“ ― Schik gestern bei der S.― Wieder die alte Beobachtung, wie man vom Schicksal gewaltsam ins typische hineingejagt wird. „Bahr und Sch. (die Führer der Naturalisten) haben Verhältnis mit 2 Schwestern, welche Schauspielerinnen und Canaillen sind.“ ― Und dabei, das zufällige in der Art und Weise, wie es wird.