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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 18. Februar 1894, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1894-02-18.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-E7D7-E.

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Chronik

Sonntag, 18. 2. 1894

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Schnitzler/Bahr
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Mikroverfilmung des Nachlasses

Mappe A150

Datierte Handschrift von Blumen

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Sonntag, 18. Februar 1894

18/2 Sonntag.― Nachm. Plan zur „Verführung“.― Bei mir Bahr, Kraus, Richard, Loris, Schik, Horn.― Bei Dilly.― Mußte zur Mutter.― Ihre Klage: wie tugendhaft sie sei und stets gewesen (Ich habe den S. geliebt und sonst niemand) ― sie begreife ihre Kinder nicht. Schulden.― Nichts ihr sagen!― Da Charley offenbar ihr Geliebter.― Dann kam Dilly.― Entsetzt,― Olga (D.) da, mit Wunden.― Die Mutter: Olga Komödie,― sie will Charley kapern.― ― Charley weg, ich hinein. Olga betrunken und verwundet; aber gleich bei Sinnen. Weg.― Mutter auf der Stiege zu ihr: Schweinehund, Komödiantin. Dann ich oben, erklärte Dilly die Komödie.― Dann ich mit ihr, erkläre ihr, daß Charley ihr Geliebter. Sie wüthend, zerbricht alles mögliche, Scene, die sich wohlgefällig auflöst ― da sie mir gleichgiltig ist.―