Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 18. Februar 1895, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1895-02-18.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-E940-6.
18/2 Ein komisch dummer Brief von Dilly, den sie „hochachtungsvoll mit Gruss“ unterschreibt ― Abends mit Mz. spazieren Landstraße, fast 2 Stunden. Sonderbar. Ich fühle mich wohl mit ihr eingehängt zu gehn. Ich hab sie lieb, offenbar. Und jetzt ist das Schöne des Beginns. Es kann eigentlich nicht schöner werden ― wenn ich mich auch danach sehne. Es ist so wie im Anfang mit Mz. I. ― nur dass ich weiss, dass diese neue Mizi noch keinem gehört hat.
― Von den Widerlichkeiten der letzten Wochen ist zurückgeblieben das herrliche Gefühl, von Dilly erlöst zu sein.