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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 22. Februar 1895, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1895-02-22.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-E944-2.

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Freitag, 22. 2. 1895

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Freitag, 22. Februar 1895

22/2 Eine halbe Stunde mit Mz.― Nm. teleph. Dilly ― Abend ¼9 Maria Theresiamonument. Sie log ekelhaft blöd, war mir zuwider, ich erklärte dass ich nicht zu ihr käme. Plötzlich läuft sie davon; stürzt weinend vor dem Museum zusammen; Leute kamen; ich hätte das Weib erdrosseln können; Wagen wird geholt, sie und eine samaritirende Passantin stieg ein ― ich beobachtete von fern ― Wagen blieb stehn. Nach zehn Minuten stieg sie aus und ging mit der samarit. Pass. nach Haus.― Quelle.

Mit Richard Stefanskeller.― Salten, aus München zurück, wo er seine Lotte hinbrachte, im Kfh. ― hatte der Dilly schon, wie ich ihm hinterlassen, teleph. Sie: Komm zu mir. Kannst ihm sagen, daß du zu mir kommst. Er ging aber nicht hin.