Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 27. Februar 1895, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1895-02-27.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-E949-D.
27/2 Vorm. spazieren; mit Mz. Rh.― Sie warf mir vor, ich habe keine Energie.― Ich: Erinnre dich, wie du sagtest, ich habe Neigung zu Gewaltstreichen. Sie: „Ja, jetzt ist aber das meine Laune.“ Ich: Das steht dir nicht gut. Sie: „Du scheust eben vor der Verantwortung zurück.“ ― Ich: Du weißt nicht was du willst. Bald hast du Angst, dass wir miteinander gesehn werden ― Dann willst du dich über alles hinwegsetzen. Ich werde dir beweisen, dass du nicht weißt was du willst ― Willst du meine Geliebte sein?―
― Wir schieden in Zärtlichkeit.― Klein Eyolf Première Burg.― Nachher mit Dilly, Salten, Rich. im Riedhof ― im selben Cab. part. wie nach den Kameraden.― Sie benahm sich gut; und war langweilig. Richard kam drauf ― durch den ungeschickten Ton Saltens.― Während Rich. und ich draußen waren, sagte sie zu S., daß sie nicht wisse, was sie thun solle ― sie liebe mich wahnsinnig ―