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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 18. März 1895, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1895-03-18.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-E95C-8.

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Chronik

Montag, 18. 3. 1895

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Montag, 18. März 1895

18/3 Mz. I Brief ergreifend.― Vorm. Olga. Sagte ihr, daß jenes aus sei ― und nun eine andre da sei ― Wir saßen im Museum, auf der selben Bank, wie neulich ich mit Mz. Rh. und plötzlich rannen Olga große Thränen unter dem Schleier. „Und ich hab nichts, nichts, gar nichts!―“― Es war wie neulich eine Stunde voll lebendigen Dialogs.― Morgen reist sie nach Venedig. Sie erzählt mir, daß Minni Benedict in mich verliebt sei, rieth mir ab, sie zu heiraten.― Kam vom Weisenfeld Begräbnis.― Trauer.― Litt wieder an tiefer Hypochondrie.―

Holte Mz. Rh. von Türkin ab, zu „uns“. Blieben.― Es war sehr schön.―