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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 1. Oktober 1895, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1895-10-01.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-EA21-8.

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Chronik

Dienstag, 1. 10. 1895

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Dienstag, 1. Oktober 1895

1/10 Im „Magazin“ stand neulich ein Artikel von Poppenberg über Bahr, in dem er u. a. sagt: Darum hat er auch die jungen Wiener lieb, die Schn., Loris, Andrian, die eigentlich nicht viel können, aber (folgte Lob) ― Ein Theaterbrief von J. J. David, wo er von der zu erwartenden Liebelei spricht und sagt: sicher das Werk eines klugen, seiner Mittel sichern, spürenden Mannes. Ihm ist überdies eine glänzende Besetzung zugebilligt worden.―

Probe im Burgth.― Ich ließ meinen Walzer im 1. Akt spielen. Dilly: Nein! ― Zu Kutschera: Den hat dieser Mann mir 500 Mal vorgespielt! ― Hab ich jetzt nicht geweint ― (im Probiren).― Die Leute liebenswürdig; besonders Sonnenthal; Burckhard gefiel mir einmal im Ton nicht. Sonnenth. sagt: Wenn der 1. Akt durchgeht, wird es ein Zugstück.― Abds. mit Mz. Rh. spazieren. Scheine mich ernstlich zu verlieben: werde eifersüchtig und unausstehlich.