Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 23. Dezember 1895, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1895-12-23.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-EA74-B.
23/12 Mz. kam zu Uns etwas gedrückt; ihre Schwester aus Graz da; findet die häusl. Atmosphäre verändert, hat einen leichten Verdacht.― Die Hausfrau hatte uns einen Christbaum hingestellt.― Den ganzen Tag von meiner Krankheitsangst gequält; in ihren Armen wird mir immer wohl, das dauert auch nachher noch ein paar Stunden an.― Ganz regelmäßig.― Offenbar ein metaphys. Grund: die eigne Vernichtung hat keinen Schrecken mehr, indem man im Sinne der Natur für die Fortdauer des Geschlechts gesorgt hat.― Mz. schenkt mir eine goldne Knöpfegarnitur und ein Aschengläschen.―