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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 9. März 1896, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1896-03-09.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-EAC1-3.

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Chronik

Montag, 9. 3. 1896

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Otto Brahm an Arthur Schnitzler, 9.3.1896

Quelle: Der Briefwechsel Arthur Schnitzler – Otto Brahm. Vollständige Ausgabe. Hg., eingel. und erl. von Oskar Seidlin. Tübingen: Niemeyer, 1975.

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Montag, 9. März 1896

9/3 Nm. mit Mz. Rh. bei Uns unter Theor. Gesprächen, die in Mißstimmung ausliefen. Gründe: Sie. „Ich will nicht geheiratet werden ― aber ich merke, dass du mich auch nicht heiraten würdest, wenn du (finanz.) könntest. Du hast mir das freilich gesagt, bevor ich deine Geliebte wurde, aber ich habe es doch gehofft. Du liebst mich zwar nicht weniger, aber ich kenne dich besser. Du interessirst dich für mich nicht genug, liebst mich vorzugsweise sinnlich.“ Dann, als ich von Paula erzählte, ärgerte sie sich, dass vielleicht ein Freund wisse, sie sei meine Geliebte.― Ich erklärte ― wenn sie sich schäme meine Gel. zu sein, so solle sies bleiben lassen; worauf sie: Ich seh, wie leicht du dich von mir trennen könntest, und als ich sie beim Wagen fragte: Liebst du mich, sagte sie, ich weiß nicht, und wie ich sagte: Du wirst mir vielleicht schreiben ― Nein.