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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 28. Mai 1896, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1896-05-28.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-EB11-9.

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Donnerstag, 28. 5. 1896

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Donnerstag, 28. Mai 1896

28/5 Bic. TullnKlosterneuburg ― Radbruch wie ich mit Hajek und Dr. M. Schwarzkopf eben nach Weidling fahren wollte.―

Allein auf der Landstraße in der Dämmerung. Auf dem Land, Abd. allein, überfällt mich fast immer eine seltsame Traurigkeit, in der manches vom Altwerden, vom Bleiben der Natur und wohl auch von der Erinnerung an die Abendspaziergänge mit Mz. ist ― in ihrer Bedeutung als vergangnes, Jugend Liebe.― Und doch ― sie ist ja wieder da, sie hat mir heut Nm. teleph. ― aber das ist eine ganz andere, die da ist, als die, nach der ich mich sehne.―

Im Stiftskeller soupirt mit Mama, Gisa, Hajek, [Schwarzkopf].

― Von Ida F. ― ein Mottenfrassmittel geschickt bekommen (von dem wir einmal sprachen).