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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 5. Juli 1896, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1896-07-05.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-EB37-F.

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Chronik

Sonntag, 5. 7. 1896

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Marie Reinhard, 5.7.1896

Quelle: Therese Nickl: Arthur Schnitzler an Marie Reinhard (1896). In: Modern Austrian Literature, Jg. 10, 1977, H. 3/4, S. 22–68 (verfügbar auf: https://www.jstor.org/stable/24645882)

Kalliope Verbundkatalog

Schnitzler, Arthur an Reinhard, Marie [Briefe]

Erstes Objekt aus der Mappe. 32 Br. 57 Bl.Abschr.Durchschl.

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Sonntag, 5. Juli 1896

5/7 Sonntag. Hamburg.― Zum Hafen, Hafenfahrt. Amerikadampfer. Aprilwetter. Bei Pfordte dinirt.― Diese Zeilen gleich dort. Halbe Flasche Wein getrunken; wundre mich, wie stark so wenig Alkohol auf mich wirkt.― Es ist fast, als wenn das Leben was andres wäre als man gewöhnlich annimmt, alles ist ferner gerückt.―

Es scheint dass die großen Dichter, wie Ebermann neulich bemerkte, an Stoffarmuth leiden (historische Stoffe oder solche des eignen Lebens wählen). Fast sollte man glauben, das eigentliche Fabuliren finde sich öfter bei Dichtern zweiten Ranges.

Wenn ich was schönes lese, hab ich fast nie ― nein ich kann ruhig sagen nie das Gefühl des Neides, sondern nur das des Könnens.― Pfordte.

Nm. Blankenese. Wellen ins Schifflein.― Hamburg Pilsner Bierhalle.―