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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 6. November 1896, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1896-11-06.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-EBAA-D.

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Chronik

Freitag, 6. 11. 1896

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Freitag, 6. November 1896

6/11 Bei S. Fischer. Im Theater. Mir schienen die Leute (Ehrlich, Mewes) unfreundlicher, wegen schlechten Besuchs. Mit Hirschfeld, Kerr, Jarno bei Kempinski.― Bei Mila Theren, die recht verschauspielert ist. Laut, Bräutigam in München, der eifersüchtig ist.― Hatte die Empfindung, als wenn wir einen schlechten Einakter spielten. Schwester dabei.

― Bei Entsch. Nathanson.―„Gebildete Menschen“ im Thaliatheater.―

Mila Theren outrirte.― Brief von Mz. I schön; im Ton des Briefs von Mz. Rh. mißfiel mir etwas. Beginne leicht beunruhigt zu werden, wegen ihrer schauspielerischen Carrière.― Gefühl vereinsamt zu sein und nichts zu haben was mich freut.― Brieftasche scheinbar verloren ― wieder gefunden.