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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 19. Dezember 1896, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1896-12-19.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-EBD5-C.

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Chronik

Samstag, 19. 12. 1896

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Samstag, 19. Dezember 1896

19/12 Traf Vorm. Graf Aichelburg, sagte ihm, er habe offenbar einen Doppelgänger, wodurch er in so argen Verdacht gerathen ― der Doppelg. trage noch dazu den selben Überzieher wie er. Er that harmlos, wie man ihm nur so was zumuthen könne! auch in Graz habe er 2 Doppelgänger, es gäbe schon solche Leute, die Annoncen einrücken lassen und anonym Briefe schreiben ― Er war’s halt nicht!―

Im Künstlerhaus Olga W.; mit ihr geplaudert; sie begleitete mich; sehr nett, wir erinnerten uns an „Weihnachtseinkäufe“. Sie erzählte mir, dass sie sich für B-i ruinirt ― ohne dass sie seine Geliebte gewesen. Nm. Mz. Rh. bei mir; sehr verliebt.―

Brief von Gusti: Mz. so krank dass sie ihr fast geblieben wäre.― „Off. Frau“. In „Cosmopolis“ franz. Artikel Faguet (über Mourir).― Im ganzen freun mich 100 lobende Artikel nicht so als es mich ärgert, wenn ich z. B. höre, dass mich der kleine Kraus talentlos nennt.―