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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 28. März 1897, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1897-03-28.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-EC38-D.

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Sonntag, 28. 3. 1897

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Sonntag, 28. März 1897

28/3 S.― Vm. Mz. Rh.― Abd. Vorlesung im Bösendorfersaal, wohlth. Zweck (Frau Curt). G. H. Bei Beiden, Hugo Thor und Tod, ich Freiwild 1. Akt, Bahr Anekdote. Ich las manches gut, manches schlecht. Viel Beifall. Hatte nachher unangenehmes Gefühl, das sich steigerte, als ich Julius sprach, der mir erzählte, Frau hinter ihm, bevor ich auftrat, „jetzt geht das mauscheln an“ ― Wo sind wir!― Soup. mit Karlweis und Frau, Bahr, Hugo, Salten, Beraton, Georg H.― Empfindung, wie es eine Frau haben muss, die sich von einem ihr ekelhaften Menschen ― liess. Am störendsten offenbar das Bewußtsein, dass ich es hätte besser machen können.― (Erinnerung an mein 1. Auftreten im Bösendorfer Saal: Blätterte dem Rückauf im Walterconcert um.―) Auch das Stück war mir zuwider; ich selber kam mir läppisch vor.― Poker im Kfh.―

Von Peter Nansen (neulich Artikel in Politiken über mich) Brief über Liebelei in Kopenhagen; scheint kein Erfolg gewesen.―