Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 29. Juni 1897, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1897-06-29.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-EC94-4.
29/6 Im Gespräch mit Richard: Leute, die durch die klarsten Verhältnisse immer wirrer werden; Kapper z. B.; der als Ehemann, Vater, Ebermann; der durch seinen Erfolg ganz confus wird; wir (die bessern) werden in und gerade in den unklarsten und wirrsten Verhältnissen immer klarer und reifer; alles entwickelt uns.―
Durch das „Kind“ erscheint mir selbst die Linie meiner liter. Entwicklung klarer. Märchen ― Liebelei ― Kind gerade Linie (Liebe in Hinsicht auf vergangnes, Liebe als absolutes und gegenwärtiges, Liebe in Hinsicht auf zukünftiges) ― zu den „Entrüsteten“, die das Thema des Verh. von Mann zu Weib relativ abschließend und mit Heiterkeit und Überlegenheit behandeln sollen.― Frwld. war ein Seitenweg.―
Früh mit Richard Goisern; Abend nach Ebensee. (Fritz K.) Else S. getroffen.― Ärgerlicher Brief von Frau K.; Pamsenhof fort.―