Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 8. Juli 1897, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1897-07-08.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-EC9D-B.
8/7 In der Nacht Y. bei mir.― Ganz schön.― Vorm. mit ihr im Wald; Regen; Bauernhaus, platonisches Gespräch über die abgelaufene Zeit und haupts. verg. Nacht.― Es stellte sich durch ein Sophisma heraus, dass man, wenn man einen Menschen liebe, nicht seine Geliebte zu werden brauche, weil man auch durch alles andre zu den gleichen psych. und phys. Wollustgefühlen käme (sie wenigstens) ― dagegen wenn man jemanden nicht liebe (wie sie z. B. mich) müsse man seine Gel. werden.―