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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 6. August 1897, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1897-08-06.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-ECB9-B.

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Chronik

Freitag, 6. 8. 1897

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Freitag, 6. August 1897

6/8 In M. bei Mz.― Garten; Sommer; schwere Obstbäume; trächtige Hündin. Sie an mich gelehnt auf der Bank. Dachte an „Gartenlaube“.― Sie engelhaft.― Nachm. das „süße Mädel“ (Minna H.) bei mir.― War in Preßbaum; dort war ein Bruder und ein Cousin der Freundin. Geküsst? Nein, einen andern; im Bureau, der ihr sehr nützen kann.― „Neulich wenns dunkler gewesen wäre“ ― Gespräch. Sie sind doch keine Jungfrau mehr … Nein… einmal, ich weiss gar nicht gewiss ― Zahnarzt ― ― So. Also im Bett waren Sie nie mit einem Mann?― Ja … einmal ― mit einem Italiener … aber der hat mich nicht gehabt … ― Jetzt „schwankt“ sie zwischen mir und dem im Bureau, der ihr nützen kann.―

Abends Rad. Sicherheitswachmann aufgeschrieben wegen verbotener Straße. „Venedig in Wien“.―