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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 30. September 1897, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1897-09-30.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-ECF0-C.

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Donnerstag, 30. 9. 1897

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Donnerstag, 30. September 1897

30/9 M. Tiefe Zärtlichkeit für Mz.― Heut morgen Brief von Y.― Nach dem Tod des Kindes hatte ich tiefe Empfindung eines Zusammenhanges zwischen dem Tod des Kindes und meinem Mangel an Interesse für das Kind vor der Geburt.― Nm. Mz. I bei mir. Abd. im „Lear“ Zacconi. Vorher Dilly; die sich selbst spielte. „Jetzt weiß ich erst, was Liebe ist … Zacconi … Schreibe mir ein Stück für mein Berl. Gastspiel. Ich höre, du willst es dem Frl. Gl. zuliebe dem Carlth. geben ―“ ― (Neulich sie zu Salten über den Tod ihres Vaters: Ich wundere mich, wie leicht ich diesen Schicksalschlag überwunden habe. Freilich, der Tod ist ein Element, gegen das sich nichts sagen läßt.―) Herzl Novelle für die „Welt“.― Ekel.―

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