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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 18. Februar 1900, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1900-02-18.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F02A-7.

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Chronik

Sonntag, 18. 2. 1900

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Wiener Schnitzler
Traumtagebuch

Traum vom 18. Februar 1900

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Sonntag, 18. Februar 1900

18/2 Sonderbarer Traum; P. M., mit Verfolger, fliegen, wo aber P. immer in der Gestalt der Entschwundnen auftaucht, Louvre, Hutkaufen, Krankenhaus, Simon steht davor, Mariahilferstr.,― endlich P. M., nein: die Entschwundne, aber schwanger ― und mit dem neuen Hut P. M.’s. Stufen herabkommend.

Vorm. treffe ich Hans Mottl, einen Gymnasialcollegen, den ich seit 15 Jahren nicht sprach, auf dem Graben. Er: Heut bin ich gut aufgelegt, darum grüß ich dich … du bist ja jetzt ein großer Dichter ― ja, ich bin verrückt, kannst aus mir ein Stück machen … Ich, höflich. Was machst du denn immer? … Er, abwehrend: Nur nicht so gross, nur nicht so gross!― Ich liess ihn ohne Gruss stehn.―

Abendspazierg., sehr einsam.

Mit Wilh. König genachtmahlt.