Erwähnte Entitäten

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 3. März 1900, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1900-03-03.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F037-8.

Download

Chronik

Samstag, 3. 3. 1900

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Traumtagebuch

Traum vom 3. März 1900

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

Weiteres

Samstag, 3. März 1900

3/3 Traum: Salten hat eine Frau ermordet: abwechselnd ist es Karlsburg (ein seinerz. Verhältnis von ihm) Jeanette, die Entschwundne. Er kommt aus dem Haus, Ecke, vorgebaut, (Tchl.), sehr elegant. „Es ist geschehn.“ Zwei Polizisten vor dem Haus. Ich: Entdeckt!― Er: Es bleibt dabei, ich sage, sie ist durchs Fenster zu mir gekommen; geht ins Haus, sich selbst stellen; imponirt mir. Ich Angst: Zeuge ― denn man wird erfahren, die Ermordete war früher meine Geliebte; plötzlich läuft der Hausmeister aus dem Hause (meiner in Frauenkleidern) sagt schreckensbleich: Sie haben einer den Bauch aufgeschlitzt ― ich gehe spazieren, am See, sehr angstvoll.―

Mit Dora Sp. spazieren, Schnee, Sturm. Hofbrandhütte, wo es zum Küssen kam; und sie mir durchs Haar fuhr, „wonach sie sich schon lang gesehnt“―, speiste bei ihr und ihrer Mutter, fuhr zur Bahn mit ihr, sie schien sehr ergriffen.