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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 13. November 1902, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1902-11-13.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F3C9-0.

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Donnerstag, 13. 11. 1902

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Donnerstag, 13. November 1902

13/11 Vm. Gisela, Margot, Spaziergang. Zu O.

Nervosität sehr sich steigernd.― Insbesondre Unfähigkeit, schweres aufmerksam zu lesen; anhaltend zu arbeiten.― Notwendigkeit mit aller Energie meine Gedanken auf das was ich eben zu thun zu concentriren.

L. Wolff, Dramaturg der Josefstadt, wegen Besetzung der Lbl.

Abd. bei O. Im Kfh. Wassermann und Frau. Er aergert sich oder wie er sagt, „kränkt“ sich über die schlechten Moloch-Kritiken. („Er liebt die Menschen zu sehr.“) Ich erfreute ihn durch die Geringschätzung einiger dieser Kritiker. Herr Fred, der das Berl. Tagbl. benützt, um seiner persönlichen durch W. gekränkten Eitelkeit Genugthuung zu gewähren, Herr Stößl, einer von den Juden, die in kriecherisch stinkiger Weise sich bei den Antisemiten anbiedern und mit vornehmem Spott über das „undeutsche“ in W. losziehn ― ―