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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 24. November 1902, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1902-11-24.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F3D4-3.

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Montag, 24. 11. 1902

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Traum vom 24. November 1902

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Montag, 24. November 1902

24/11 Bei Gustav Schw. (Ich versuche das Stück seines Bruders „Der reine Thor“ unterzubringen; Schall u. Rauch retourn. es eben.―) Großer Erfolg der M. Vanna in Berlin schädigt Beatrice gewiss. Es aergert mich, weil die Bea. früher geschrieben und ich Br. ausdrücklich bat, sie vor der M. V. zu geben.―

Ich kenne die andern Menschen so gut, dass ich auch meine eignen Beziehungen gelegentlich mit ihren Augen sehen, ihrem Verstand beurtheilen kann, ja muss, was mich häufig stört.― Mit O. Weihnachtsausstellung.― (Museum.)

Abd. Jul. und Helene.― Helenens Traum, dass sie bei uns (Gentzg.) war, ich habe ihr Documente gegeben, aufs Kind bezügl.; sie wird von wartenden Poliz. verhaftet, im Gefängnis ihr angstvoller Gedanke: jetzt werden alle Leute wissen, dass A. ein Kind, mit „Frau G.“ zusammen lebt.― Charakteristischer Traum.―

Bei O., die verstimmt über das, was sie Zusammengehörigkeitsgefühl mit meiner Familie ist [!], weint, was mich enervirt, woraus wieder eine der trotzig verstockten Scenen entsteht wie leider nicht selten.