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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 1. Jänner 1903, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1903-01-01.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F3FA-9.

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Chronik

Donnerstag, 1. 1. 1903

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Traumtagebuch

Traum vom 1. Januar 1903

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Donnerstag, 1. Jänner 1903

1/1 Gentzg. geschlafen.― Wirre Träume: Ein falsches Gerücht von Luegers Tod; in einer Zeitung, die nach 2 Feiertagen erscheint.― Reise, spielzeughafte Stadt, mit hohen Tannen, die aus den Häusern wachsen vorgestern Bild bei Trebitsch: hoher Baum, gehöhlt, unter dem ein Wagen durchfährt.― ; ich frage mich, wie ichs schildern würde und sage mir: als wenn auf jedem Dach ein Weihnachtsbaum stände. Ein schmieriges Kaffeehaus, Ecktisch, mit O.?― Leute Billardspielend; plötzlich ich mit 2 Leuten, halb Bauern, halb Pfaffen, etwas unheimlich Gestern in Muthers engl. Malerei „der Sensenmann“, Kegel auf dem Billard (seit Jahren nicht) habe Pech, bin auf 900, hunderter schlecht, die Partie soll aufgelassen werden etc.; u. s. w. Um 7 kam O. zu mir herein, hatte auch bös geträumt, war erschossen worden.― Der Bub zu mir ins Bett.― Um ¾9 fort, in der Tr. Goethe Zelter gelesen.―

Nach Grinzing, Spaziergang, Friedhof, hohe Warte.

Nm. mit Mama 4hdg. wie täglich, Geistertrio 70.―

― Am 3. Akt.― Bei O. Etwas 4händig.― Viel über Goethe. Wenn er hereinträte. Sie weinte.―

OtwayHagen, gerettetes Venedig gelesen.