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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 26. Mai 1903, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1903-05-26.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F48A-6.

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Chronik

Dienstag, 26. 5. 1903

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Wiener Schnitzler
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Dienstag, 26. Mai 1903

26/5 Vorm. beim Advokaten Dr. Frey in Heiratsangelegenheiten. Bei O., wo Annie Sikora.― Düster.―

Bei Lotte W. die mir teleph. hatte. Ich solle ein Stück für sie schreiben, sie wolle es dem Burgth. übergeben. Sie schien im event. abzuleugnenden Auftrag, wenigstens Einverständnis Schlenthers zu sprechen.― Sie redet mancherlei dummes. Eine Russin sei noch nicht auf die Bühne gebracht; sie „regte mich an“, so eine Figur auf die Bühne zu bringen. Schilderung Lodz, Petersburg.― ―

Nachm. Packen.― Ein Frl. Frieda Schwarz, kleines Judenmädel, solle zu wohlthätiger Aufführung von Dilettanten ein Stück mit Bezug auf die Kischenewer Judenverfolgungen schreiben.―

Abends bei O.; Versöhnung.― Gust. Schwarzkopf.―