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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 23. Juli 1903, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1903-07-23.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F4C4-4.

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Chronik

Donnerstag, 23. 7. 1903

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Donnerstag, 23. Juli 1903

23/7 Vm. mit O. bei Ellyn Ungargasse.―

Nm. das Stück vorläufig geendet. „Einsame Wege“ oder Der einsame Weg ― „Wege ins Dunkle“ etc.―

Abends mit O., Liesl Dornbacherpark, Rohrerhütte (Wagen) dort auch Salten, Trebitsch, Mirjam. Tr. fährt morgen ab.― ― Th. Herzl (den S. in Aussee besuchte) lebt in der fixen Idee, dass ich ihm meinen Einlass in die Burg unter Burckhard verdanke ― „ist aber gewohnt, nicht auf Dank zu rechnen“.― Darauf zurückzuführen, dass H. (wie er mir damals selbst erzählte) lang vor 95 B. rieth, er solle mir die Übersetzung von Marivaux auftragen.― Reigen eine Schweinerei, in der Bombe jeden Sonntag dasselbe mit derselben Verve.― ―

Nichts gestehen sich die Leute weniger gern zu, als woraus ihr Hass gegen Einen fließt.

― Neulich Herr Rob. Loewy aus Prag, ein Propagandist, für Saar, Salus, mich. Übrigens ein Schmock.