Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 9. Dezember 1903, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1903-12-09.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F54A-E.
9/12 Bei Wallner, wo Karczag, Steininger, Girardi ― G.: Wie, Sie schreiben was für uns?― Das kommt mir vor, wie wenn Einer dem Schiller eine Watschen herunterhauen thät.―
Las: Der tapfre Cassian, gefiel, interessirte.
Die Pantomime (nach der „Beatrice“ ― mit Benützung der Pantomime, aus der die Bea. entstand ―), wirkte enorm. Girardi stürzte auf die Rolle des Pierrot, besonders des todten.―
Die „Marionetten“ fielen ziemlich ab.
Girardi möchte was sehr wienerisches als drittes … einen alten Wiener … goldne Hochzeit … etc.―
Auf dem Nachhauseweg fiel mir die Figur eines alten Wiener Volkssängers ein.―