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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 16. Mai 1904, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1904-05-16.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F5E9-A.

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Chronik

Montag, 16. 5. 1904

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Wiener Schnitzler
Traumtagebuch

Traum vom 16. Mai 1904

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Montag, 16. Mai 1904

16/5 Palermo. Traum: Hatte bei Renz in einer Wasser-Pantomime als Gott der Liebe, nackt, mitgewirkt.― Angst, dass es bekannt wird. Renz streng an der Kasse: Geben Sie dem Stallmeister 10 fl. Trinkgeld. Dieser, da ich es thue, mißtrauisch: Qu’est-ce qu’il veut de moi?― Eine geschiedene Frau, lang, der Frau Dr. H. (geb. Breuer) aehnlich, gleichfalls mitwirkend, mitschwimmend, beginnt Gespräch mit mir. Ich ahne, Renz hat mir nur die Einbildung suggerirt, dass ich nackt mitgewirkt habe ― Jemand, etwa Sternberg (N. Fr. Pr.) schleppt mich durch Koth und Schlamm mit.― Salten sagt mir (über die Pantomime) ich hätte es nicht thun sollen. Königl. Zimmer. Verwischt.―

In Monreale mit O. und Dr. T.

Abends mit Tr. und O. Villa Flora, botan. Garten, Villa Igiea.

Mäßiges Übelbefinden.