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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 29. September 1904, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1904-09-29.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F671-0.

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Donnerstag, 29. 9. 1904

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Donnerstag, 29. September 1904

29/9 Vm. ein wenig spazieren.― Sicherheitswachmann (Ein Erfolg) durchgesehen.― Dictirt: Briefe und Dialog (Clementine) neu.

― Nm. in Mißlaune; trübes Wetter, (Schubert gespielt), Empfehlungsfadaisen (Herr Fl., um O. Unterstützung bemüht), Pitaval (Ravaillac), dadurch noch tiefer herunter; Mach Analyse weiter gelesen, dann Brehm (Affen), Vehse weiter (Carl VI.);― Geschichtstafeln.―

Thränen O.s Abend. Die Unzulänglichkeit menschlicher Beziehungen.― Ausgang: wie mir die Entschwundene im und durch den Roman wieder lebendig werde ― auch sie, O. könnte eigentlich nur ganz wissen, wie ich zu ihr stehe, wenn sie wüßte, wie sie mir als Gestalt, künstlerisch genommen, nach ihrem Tode erschiene ― ― Ich wurde, wie manchmal in solchen Fällen, ungeduldig und hatte Kopfweh.