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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 4. November 1904, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1904-11-04.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F695-7.

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Chronik

Freitag, 4. 11. 1904

Aufenthaltsorte
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Max Reinhardt an Arthur Schnitzler, 4.11.1904

Quelle: Renate Wagner (Hg.): Der Briefwechsel Arthur Schnitzlers mit Max Reinhardt und dessen Mitarbeitern. Otto Müller Verlag, Salzburg: 1971.

Traumtagebuch

Traum vom 4. November 1904

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Freitag, 4. November 1904

4/11 Viel geträumt; u. a. von einem Hotel in der Asperngasse (dort wo früher Lothar wohnte, was mir im Traum nicht einfiel) wohin ich als Liebespaar mit O. ging, und in dem eine komische Figur, eine Art Hotel- und Bordell-Arzt eine Rolle spielte wo das Zimmer 21 M. kosten sollte, weil es eigentlich Berlin war, und wo wir im Hinausgehn (mit andern) uns vor Locomotiven und Automobilen flüchten mußten.

Spaziergang allein Pötzleinsdorf, Salmannsdorf, in zieml. Sturm.―

Nm. mit Mama Beethoven 2. Concert.―

Gelesen ein schlechtes Stück von Frau Rotenstern-Tesi „Das ewige Räthsel“, das sie mir im Mscrpt. gab.―

In dem neu erschienenen 1. Heft der Oest. Rdsch. wünscht Berger wie schon andre, dass ich („der einzige der es könnte“) den Bauernfeldschen Lustspiel Faden weiterspinne.― Gibt es verschiedenere Naturen als Bauernfeld und mich?―

Notizen, Schriften u. dgl. geordnet.―

Abds. bei Mama.― Familie.― O. Streicher- und Ansorgelieder.―

Zu Haus las mir O. einige Liliencrongedichte vor.― Wie schön ist es ein Arier zu sein ― man hat sein Talent so ungestört ― ― ― Sprachen drüber, wie unbegreiflich, dass die Leute nicht merken, in was für einer künstlerisch reichen Zeit sie leben: Dehmel, Liliencron, die Mann’s,― Hauptmann, HofmannsthalStraussStreicherMahler;― Klinger, Klimt!―