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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 27. März 1905, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1905-03-27.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F723-7.

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Chronik

Montag, 27. 3. 1905

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Wiener Schnitzler
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Montag, 27. März 1905

27/3 Vm. dictirt (altes Zeug).

Nm. mit O. und Annie S. Tennisplatz, erkundigen.―

Fred Fakler bei mir, hatte mir einen Artikel über Kussl gesandt (der in Graz seine Geliebte ermordet), damit ich bei Harden (Zukunft) intervenire.― Ich stellte ihm vor, dass er mit diesem Artikel Kussl eher schaden würde, was er einsah ― Er erzählte mir einiges interessante. Blick in das verseuchte Lieutenantsleben. Dann wie K. nach Wien gekommen (vor dem Mord) bei ― Altenberg „Verständnis und Hilfe finden“ ― und das jämmerliche Benehmen P. A.s.― (Jetzt wirft Herr P. A. dem Kussl vor, dass er ― ein schönes Mädchen ermordet … wenn sie häßlich gewesen wäre, dann hätte ers dürfen.― Ich muss sie mir einmal ausborgen, diese Philosophen der Verlogenheit und Bequemlichkeit.) ―

Am Stück.―