Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 29. März 1905, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1905-03-29.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F725-5.
29/3 Vm. beim Begräbnis von Comm. R. Speyer, wo ich Verwandte (Julie, Wassermann) sprach, Leo und Kaufmann brachten mich Wagen nach Haus.― Mit O. (und anfangs Annie Sikora) spazieren, Grinzing, Hohe Warte.―
Nm. entwarf ich (mir selbst ziemlich unerwartet) den Plan zu einem 3aktigen Drama, entstanden aus der Novellettenidee von der Vatermörderin. (Welche Idee der Erinnerung an eine Patientin die Anregung verdankt.)
― Mit O. ein wenig spazieren, Abends kam die Erl.― Mir war als könnte ich beide Stücke (die Komoedie und das neue Drama) in ein paar Wochen fertig machen.―