Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 8. Mai 1905, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1905-05-08.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F74D-9.
8/5 Vm. Tennis.―
Zu Mittag Dr. Steph. Epstein (auch Liesl) da. Epstein recht schwadroneurig, aber leidlich amüsant, und durch seine Bethulichkeit wohl in unsern Angelegenheiten von Nutzen.― (Er ist mein bevollmächtigter Vertreter in Paris.) ―
Ein Bildhauer Hoetger hat ihn (Erzählung E.s) immerfort ausgenutzt, endlich eine reiche Russin geheiratet und ihm prompt geschrieben: Gottseidank, dass ich Sie nicht mehr brauche und Ihnen sagen kann, dass ich Sie immer für einen Saujuden gehalten hab etc.―
― Mit Liesl bei Hammerschlag, der sie besser findet.
― Sehr nervös; u. a. durch Unpünktlichkeiten O. und Liesl’s und Geldsorgen.― Arbeite nicht.―