Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 14. Oktober 1905, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1905-10-14.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F7EC-5.
14/10 Vm. in der Direktion, mit Rosenbaum gesprochen, der mir günstiges über die Zwischenspiel Einnahmen und Aussichten erzählte.―
― Zahlreiche Feuilletons über das Stück.― In die Intendanz, bei Plappart, der vom Kakadu schwärmte.― ―
Mittag Liesl und Frau Erl (und Frl. Erl) da.― Liesl reist ab.― Gelesen in Goethe über seine eignen Werke, Messenhauser von Telmann.―
― Wassermann und Frau. Wasserm. überbot sich heute selbst an übelwollenden Bemerkungen.―
Ins Volksth. Zerbrochner Krug und Kakadu. Der Kakadu war ein enormer Erfolg, ich mußt 7 oder 8mal heraus.― Kramer flüsterte mir taktvoll zu: „Ein Pflaster fürs Zwischenspiel.“ ― ― Vallentin als Regisseur großer Erfolg.― Weisse: „Sie sehn, wir können auch was …“ Ich aergerte mich, dass ich (schlampert gedankenloser Weise) nur 3% für das Stück gefordert hatte ― Salten, Bahr in der Loge.―