Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 12. Dezember 1905, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1905-12-12.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F827-2.
12/12 Vm. mit O. Miethke Ausstellung Werkstätten, Schwestern Fraenkel (Kobler).― Einkäufe
bei Mama Mittag. Mit ihr Tschaikowski Quartett 3.―
Herr Ehrenstein bei mir, Verfasser des Amok, der mich sehr amüsirte. (Seine Bemerkungen über Hauptmann, mich, u. a., seine Parodie des Zwischenspiels: Caecilie bekommt Sechslinge, die jeder in Gedankensünde wem andern aehnlich sehn, die Männer schießen sich gegenseitig auf dem Friedhof todt.)
Mit O. im Apollotheater. (Marcell Salzer ― der berühmt und reich geworden seit er vor 4 J. in den Marionetten den Strizzi gab ― und mir noch weniger gefällt als früher.)