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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 11. Jänner 1906, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1906-01-11.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F845-0.

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Chronik

Donnerstag, 11. 1. 1906

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Wiener Schnitzler
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Donnerstag, 11. Jänner 1906

11/1 Vm. Besorgungen in der Stadt. Traf Tewele, Kramer, letztrer begleitete mich zu Mama, wo ich (mit O.) speiste.

Nach Tisch mit Mama 2 Sätze Chopin E moll Conc. ― dann erschienen Egger’s.―

Am Roman.―

Mit O. Riedhof. Salten’s. Seine Erbitterung, dass ihm die letzten 4 Wochen seines Wiener Aufenthalts durch Ludaßy und die ehrenger. Untersuchung ruinirt sind. ― Über den jämmerlichen Kreis: Kraus, Oskar und Egon Friedmann, Großmann, Polgar etc.― Oskar Friedmann, den Kr. seiner Zeit als schwachsinnig erklärt, der dann K. durchprügelte (Gerichtsverhandlung) ― und jetzt sagt: „Man hat Kraus Unrecht gethan.“ ― Ueber Frau Marie Lang, deren Sohn sich wegen Frau Loos umgebracht (Altenberg: Stirb … Sie ist eine Göttin) und die Herrn Stefan Gr. für einen reinen Menschen hält. (Das Stück ist seit Monaten scenirt, unter „P. A.“.) ―